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Farbberatung in Bad Essen: Welche Farben stehen mir wirklich?

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Warum ich meinen Kleiderschrank jetzt anders sehe Von Kaja Schmidt | 02.03.2026, 17:40 Uhr

Das Schwarz nicht immer die beste Wahl ist, erklärt mit Birgit Arnts aus Bad Essen bei einer Farbberatung.

Bei der Farbwahl meiner Kleidung gehe ich meist auf Nummer sicher und setze auf Schwarz. Doch ist das wirklich die beste Wahl? Ich habe mich von Farb- und Imageberaterin Birgit Arnts aus Bad Essen professionell beraten lassen – und wurde in vielerlei Hinsicht überrascht. Welche Farben stehen mir wirklich?

Fotos: Stefan Gelhot NOZ

In Bad Essen testet eine Reporterin bei Farbberaterin Birgit Arnts ihre passenden Farben. Arnts rät Blondinen oft von Schwarz am Gesicht ab und empfiehlt wärmere Töne. Mehr lesen Die Analyse ergibt: Die Reporterin ist ein Frühlingstyp mit hellen, warmen, zarten Farben Mein Hautton ist hell und auch im Sommer werde ich nicht wirklich braun – lediglich die vielen Sommersprossen in meinem Gesicht zeigen, dass die Sonne scheint. Dazu habe ich blonde Haare und blaue Augen – schwarze Kleidung sollte mir doch eigentlich stehen. Oder nicht? Dass ich diesen Gedanken am Ende des Tages verwerfen würde, wusste ich nicht, als ich mich auf den Weg zu meinem Treffen mit Farb- und Imageberaterin Birgit Arnts machte. Die Wahl-Bad Essenerin bietet neben Farbtyp- auch Stilberatung und Kleiderschrank-Checks an. Vor 25 Jahren kam sie zum ersten Mal mit dem Thema in Berührung. „Das fand ich damals total spannend, dass es sowas gibt“, erinnert sie sich. Privat beschäftigte sie sich viel mit Mode, jobbte als Modeberaterin in Boutiquen und modelte für die Zeitschrift „Tina“. Zum Hauptberuf machte sie es jedoch vorerst nicht – ihr Bürojob erschien ihr sicherer.

So wurde Birgit Arnts eine Farb- und Imageberaterin Mit der Corona-Pandemie kam die Neuorientierung. „Was machst du denn jetzt mit dem Rest deines Lebens, willst du wirklich jeden Tag ins Büro?“, fragte sie sich. Ihre Antwort lautete „Nein“, weshalb sie erfolgreich eine neunmonatige Ausbildung bei der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) mit Modulen zu Farbtyp-, Stil- und Imageberatung, Kleiderschrank Check und Make-up absolvierte.

Mittlerweile ist Birgit Arnts selbstständig und freut sich besonders, wenn sie nach einer Beratung in glückliche Gesichter blickt und sieht, wie die passende Kleidung das Selbstbewusstsein ihrer Kunden stärkt. Die sind zwischen 20 und 80 Jahre alt, erzählt Birgit Arnts. „Die Männer sind noch sehr verhalten“, sagt sie. Haarfarbe und Oberhaut verändern sich im Laufe des Lebens Oft erkennt sie auf den ersten Blick, wenn Haarfarbe oder Kleidung nicht optimal gewählt sind: „Viele meinen, gerade bei Blondinen passt Schwarz wegen des starken Kontrasts sehr gut und dass Schwarz generell immer passt, aber da gibt es was Besseres.“ Ich werde nervös: Für die Beratung habe ich bewusst zu einer schwarzen Hose und einem anthrazitgrauen Oberteil gegriffen – je schlichter, desto weniger kann ich falsch machen. Oder? Birgit Arnts holt ihr Equipment aus einem kleinen Köfferchen und legt die Farbtücher auf den Tisch. Üblicherweise füllen Kunden zunächst einen Fragebogen aus, doch wir starten direkt mit der Analyse. Der Farbtyp, also der Hautunterton, bleibt genau wie die Augenfarbe ein Leben lang gleich. Nur Haarfarbe und Oberhaut – Rötungen, Pickel, Falten – verändern sich.

So wird in der Farbberatung der Hauttyp analysiert Meine blonden Haare sind nicht gefärbt, meine Augenbrauen jedoch schon. Augenbrauen und Wimpern sind eigentlich sehr hell. Ein wichtiger Faktor, denn idealerweise wird das ungeschminkte Gesicht analysiert, erklärt mir Birgit Arnts. Sie hängt mir einen weißen Umhang um und wir beginnen mit Analysetüchern – es gilt herauszufinden, ob ich ein warmer oder kalter Hauttyp bin. Danach folgt mit den Farbtüchern die Einordnung in Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Ich bin gespannt – ich hatte vorher noch nie etwas von einer Farbberatung gehört. Zuerst hält sie mir ein grünes Tuch mit viel Kaltanteil – in diesem Fall Blau – ans Gesicht. Es lässt mich blass wirken, sind wir uns einig. Zum Vergleich ein khakifarbenes Tuch: „Das ist schon gleich viel weicher und harmonischer“, sagt Arnts. Mein Gesicht wirkt nicht mehr blass, sondern heller und freundlicher. Diese Farbe hätte ich sonst vermutlich nicht gewählt – überhaupt trage ich eher selten Farbe.

Darum ist Schwarz nicht immer die beste Wahl Es folgt ein zartes Orange – eine Farbe, zu der ich niemals greifen würde, ohne sie je ausprobiert zu haben. „Also im Sommer könnte ich mir das ganz gut vorstellen“, sagt Arnts und ich bin überrascht, dass sie recht hat. Ein knalligeres Orange hingegen macht wieder blass. Ähnlich wie Magenta – eine weitere kalte Farbe, die mich fahl aussehen lässt. Dann mein Endgegner: Schwarz. „Es passt zu allem, aber es ist nicht immer vorteilhaft“, erklärt Arnts. Schwarz macht mich blass und wirkt sehr hart; ein braunes Tuch wirkt deutlich harmonischer. „Die Augen strahlen mehr und die Haut- und Haarfarbe auch“, meint die Farbberaterin, und ich muss mich eingestehen, dass sie richtigliegt. Sie rät kaum jemandem zu Schwarz direkt am Gesicht – außer Wintertypen. Goldener Schmuck lässt mich jünger wirken „Wenn es unbedingt diese dunklen Farben sein sollen, dann besser Braun oder eben Anthrazit“, sagt sie und deutet auf meinen Cardigan. Da habe ich ja noch mal Glück gehabt. Auch wenn ich nun wohl meinen Kleiderschrank überdenken sollte, denn die meisten meiner Oberteile sind tatsächlich schwarz. Beim Schmuck bin ich besser aufgestellt: Zu meinem Teint passt Gold, besonders Roségold, besser als Silber. „Das wirkt jünger und verstärkt die Ausstrahlung“, erklärt Birgit Arnts. Mein Schmuck kann also bleiben. Weiterlesen: wirklich? Reporterin im Selbstversuch: Welche Farbe steht mir Noch eine Erkenntnis: Blasse Farben stehen mir besser als knallige Es wird klar: Ich bin ein warmer Typ. Jetzt bleibt die Frage: Frühling oder Herbst? Wir starten mit einem hellblauen Tuch. „Das passt sehr schön zur Augenfarbe“, sagt die Farbberaterin. Ihre Begeisterung färbt auf mich ab – ich denke direkt an ein neues Oberteil. Auch  wenn mein Teint blass ist, stehen mir gedämpfte Farben besser als knallige. „Die machen in der Regel noch blasser“, erklärt Birgit Arnts. Hellgrün, blasses Gelb, helles Rot – ich bin positiv überrascht. „Das macht frisch“, sagt sie zu Letzterem. Auch die Zahnfarbe spielt eine Rolle. „Wenn der Gelbstich in den Zähnen herauskommt, dann sind Farben wie Rot eher unvorteilhaft.“

Nach einer Stunde wird klar, welcher Typ ich bin Ein dunkles, herbstliches Rot macht mich wieder blass – es wird klar: Ich bin ein Frühlingstyp. Meine Shoppingkarte beschreibt meine Farben als hell, warm und zart: Hellgelb, Khaki, Hellgrün, Hellblau, Magenta. Neutrale Basistöne sind Wollweiß sowie Creme- und Brauntöne und die Trendfarbe Greige (Grau und Beige). Weiß und Schwarz findet Birgit Arnts bei den meisten Hauttypen wenig vorteilhaft – außer kombiniert mit bunten Tüchern. Ihr Tipp: Unvorteilhafte Farben eher unterhalb der Hüfte tragen. „Man kann schon ganz schön danebengreifen“, sagt sie. Doch sie will beraten, nicht diktieren. Sie weiß jedoch: „Wenn man seine Farben gefunden hat, hat man schon ein anderes Auftreten und Selbstbewusstsein und geht lockerer durch den Tag.“ Auch interessant: „Interior-Design muss Sinn machen“: Jana Möller aus Melle setzt auf persönliche Konzepte In diesen Orten bietet Farbberaterin Birgit Arnts Kurse an Birgit Arnts berät in Osnabrück, NRW und Norden (Landkreis Aurich). Buchen kann man sie über ihre Webseite. Im Mai bietet sie einen Kurs nur für Männer an, in der Hoffnung, dass sich dann mehr von ihnen zur Beratung trauen. Bis Ende 2025 betrieb sie ihr Studio in Bad Essen – wo sie noch immer wohnt –, inzwischen ist sie damit nach Ascheberg (Kreis Coesfeld, NRW) umgezogen, nah an ihren ehemaligen Heimatort. Einzelberatungen bietet sie jedoch weiterhin auch in Bad Essen und Umgebung an. Und was kostet das eigentlich? „Ich fange bei 80 Euro die Stunde an.“ Mein Fazit: Ich habe viel gelernt. Auch wenn ich bei einigen Farben schon vorher wusste, ob sie mir stehen oder nicht, so wurde ich doch auch einige Male überrascht. Vielleicht greife ich künftig öfter zu Farbe – statt wie bisher meist zu dunkleren Tönen.

Text aus der NOZ Ausgabe 02.03.2026 - Fotos Stefan Gelhot

Bei Guido in Hamburg

Ich hatte das große Glück, ein VIP Ticket von P&C zur Premiere seiner neuen Kollektion der Serie Bridgerton bei Netflix zu ergattern. Ich war begeistert von der Show und natürlich von Guido.

Auf den Fotos plaudern wir ein wenig -auch privates- und tauschen unsere Karten aus. Autogrammkarte von Guido für Birgit. Visitenkarte von Birgit für Guido. übrigens, Guido kennt den Ort Ascheberg, weil er in Warendorf aufgewachsen ist.
War es Zufall oder Schicksal, dass ich zum erwählten Kreis gehört habe?
Auf jeden Fall bin ich froh, Ihn kennengelernt zu haben. Guido ist echt ein netter Typ.  

Mein Wunsch: Einmal einen Blick ( oder auch zwei) hinter den Kulissen von Shopping Queen zu schauen. Dass wäre bestimmt mega interessant. Ich schreibe mal der Wunschfee!

Jeans - von lässig bis elegant

Ich hatte dass große Glück von der Redaktion der Zeitschrift "tina" als Modell ausgewählt zu werden.  Ein Tag in Hamburg zum Fotoshooting.  Mein Wunschthema war: Jeans mal ganz anders gestylt, um ein bisschen mehr Pepp in meine Jeansgarderobe zu bringen. Die Eindrücke waren einfach überwältigend. 

Ich fühlte mich wie ein Filmstar. Es hat mir unheimlich Spaß gemacht. Das Set war ein eingespieltes Team: Make-Up Artistin, Styling Coach, Fotograph - einfach super nette Leute. Die Kleidung wurde von der Stylistin im Vorfeld auf mich ausgewählt.

Das Team hat mich darin bestärkt, meinen Weg als Stylistin weiter zu gehen, um euch zu zeigen, wie die richtigen Farben und dass passende Make-Up euren Typ zu mehr Ausstrahlung verhelfen. 

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Fotographie by Nadine Fischer - Ausgabe Nr. 14 Modezeitschrift Tina 

"Es ist nie zu spät, etwas Neues zu wagen“ – Bericht aus der Heimatlust, Ausgabe 01/2025

Beauty Award Gewinnerin "Zeitschrift Tina 2022"

Birgit Arnts bringt Farbe ins Leben der Menschen" Sonderausgabe in der NOZ- Kreis Wittlage am 09.09.2025


 
 
 
 
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